Dienstag, 18. März 2008

Partypoker macht spaß

Ich habe am 25.02.08 bei Partypoker mit $50, die ich von Pokerstrategy geschenkt bekommen habe, angefangen. Zurzeit sind es rund $125. Macht also ein Gewinn von $75. Gespielt habe ich ausschließlich NL10. Die $50 von Pokerstrategy habe ich zur Hälfte freigespielt. Bis zur Freigabe ist eine Auszahlung nicht möglich.
Die interessanteste Hand ist folgende (4 Spieler gehen all in): Hand

Donnerstag, 6. März 2008

Arbeiten als Dealer I

Ich habe den ersten Arbeitstag als (Probe-)Dealer hinter mir. Aber so schlimm, wie das jetzt klang, war es nicht. Es war sogar sehr interessant.
Das Tunier fand am 01.03.2008 im Maritim Hotel in Berlin statt. Es wurde ein Multitable-Tunier und mehrere Sit&Go-Tuniere gespielt.
Ich und 2 weitere Probedealer wurden zu 12Uhr bestellt. Als ich pünktlich um 12Uhr ankam, waren die ganzen Vorbereitungen bereits erledigt (die Tische waren aufgebaut, die Stacks eingeteilt, etc.) und die Tunieranmeldung lief im vollen Gange.
Da das Tunier erst für 13Uhr angesetzt war, hatte ich die Möglichkeit, mit den betreuenden Dealern zu üben.
Vorher musste ich ein weißes Hemd mit Poker-Bundesliga-Aufdruck anziehen und eine Fliege umbinden. Dann war mein Dealerlook perfekt.
Als das Tunier begann, sollten wir den erfahrenen Dealern erst einmal über die Schulter schauen. Als das Tunier dann etwas fortgeschritten war, kamen wir endlich zu unserem Einsatz.
Ich bekam einen bereits laufenden Tisch mit noch 7 vorhandenen Spielern. Meine Aufregung hielt sich erstaunlicher Weise in Grenzen.
Da ich mir aber die ganze Zeit Gedanken darüber machte, ob ich auch alles richig mache, passierten mir hin und wieder Fehler beim Kartengeben. Mal bekam der Dealer eine dritte Karte und mal nur eine.
Aber die Fehler beim Kartengeben konnte ich jedes mal wieder korrigieren, so dass jeder sein reguläres Blatt spielen konnte.
Nach dem Dealen wertete ein Betreuer mit mir meine Arbeit aus. Größter Kritikpunkt war, dass ich die Karten zu langsam mische und gebe. Die anderen Fehler waren alle aufgrund meiner Nervosität passiert und ich habe sie selber bemerkt.
Mit ein bisschen mehr Übung treten diese Fehler nicht mehr auf.

Ich denke, dass mir das Dealen liegt. Es macht auf jeden Fall viel spaß. Also bleibe ich da dran und berichte demnächst wieder.

Dienstag, 4. März 2008

Zwischenstand + Bonustipp (Pokerstrategy)

Ich spiele jetzt seit 3 Monaten überwiegend NL10 SH bei PacificPoker mit einer $100 Bankroll. Die Ergebnisse waren zwischenzeitlich sehr schlecht (mehr als die halbe Bankroll verspielt). Im letzten Monat konnte ich zum Glück $25 Gewinn erzielen.
Beim Sit&Go habe ich eine $50 Bankroll. Hier habe ich jeden Monat ein bisschen Gewinn gemacht. Aber ich konzentriere mich weiterhin hauptsächlich auf Cashgame.

Wenn es nicht läuft, muss man was ändern. Und ich änder zunächst einmal den Pokeranbieter. Da ich nicht mein eigenes Geld verlieren möchte, habe ich mich bei Pokerstrategy angemeldet, um einen Bonus für einen anderen Pokeranbieter zu kassieren. Wenn man bei Pokerstartegy ein Quiz richtig beantwortet, erhält man $50 bei einem großen Anbieter ohne eine Einzahlung machen zu müssen. Genau das, was ich will.
Ich habe mich für PartyPoker entschieden. Nach 2 Tagen wurden meinem Konto die $50 gutgeschrieben.
Die $50 kann man sich allerdings erst auszahlen lassen, wenn man 300 PartyPoints erspielt hat. Schafft man 800 Partypoints in 90 Tagen zu erspielen bekommt man weitere $100 geschenkt. Aber dafür muss man sehr fleißig spielen. Spielt man dauerhaft meherere Tische, lässt sich der Bonus aber bewerkstelligen.
Ich werde mal gucken, ob sich das geschenkte Geld vermehren lässt. Jedenfalls spiele ich jetzt hauptsächlich bei PartyPoker.

Montag, 3. März 2008

Dealerschulung (Teil 2)

Im zweiten Teil der Dealer-Schulung lag der Schwerpunkt auf der praktischen Ausbildung. Diese umfasste im Einzelnen

  • das Kartenmischen,
  • das Kartengeben,
  • die Bildung von Sidepots,
  • das Aufdecken der Communitycards und
  • die Kommunikation zischen Dealer und Spieler.


Kartenmischen
Die Karten werden bei Tunieren der Pokerbundesliga in 5 Schritten gemischt

  1. Riffle
  2. Riffle
  3. Strip
  4. Riffle
  5. Cut

Beim Riffle wird das Kartendeck in 2 annährend gleichgroße Stapel geteilt. Anschließend werden die Stapel mit den Daumen an den Ecken angehoben und so dicht aneinander gehalten, dass die Karten beim Hochrutschen der Daumen in einander fallen.
Beim Strip nimmt man das Kartendeck in die Hand und hebt von oben einen Teil des Kartendecks ab und bildet damit ein neuen Stapel. Das macht man solange, bis sich auf dem neuen Stapel alle Karten befinden. Man muss um sinnvoll zu mischen mind. 4mal abheben.
Beim Cut legt man das Kartendeck vor sich hin und hebt mit einer Hand den oberen Teil des Kartendecks ab und legt ihn auf die Cut-Karte. Den unteren Teil des Kartendecks legt man mit der anderen Hand quasi zeitgleich auf die Cut-Karte und die bereits darauf liegenden Karten.

Die Cut-Karte ist dazu da, dass die unterste Karte von keinem Spieler erkannt werden kann und dass der Dealer nicht von unten gibt. Das Kartengeben von unten ist eine einfache Methode um zu Schummeln.


Kommunikation zischen Dealer und Spieler
Ich fand es erstaunlich, wie viel man als Dealer spricht. Es beginnt mit "Spieler nach den Blinds spricht". Die Aktion die er ausführt teile ich den anderen Spielern mit z.B. "Bet 400". Den nächsten Spielern muss ich dann sagen "400 zum Call". Foldet der Spieler muss ich auch das ansagen.
Jede Aktion muss vom Dealer kommentiert werden. Zurück lehnen und warten bis die Setzrunde vorbei ist, geht also nicht. Nach einner Setzrunde muss angesagt werden, wie viel Spieler noch in der Hand sind und ggf. wie viele davon All-In sind.


Am Ende der Schulung erhielten wir den Turnierplan für März und sollten uns für ein paar Tuniere einschreiben, an denen wir als Probedealer arbeiten. Dies ist Teil der Ausbildung. Angesetzt sind 3 Tuniere in denen man als Probedealer arbeitet ehe man als vollwertiger Dealer arbeiten darf.
In der Zeit, in der man als Probedealer arbeitet erhält man lediglich die Anfahrtspauschale i.H.v. 10€. Bei den ersten Tunieren ist dann immer ein ausgebildeter Dealer mit am Tisch, der einem mit Rat und tat zur Seite steht.

Na gut, ich berichte wieder, wenn ich das erste Tunier als Probedealer gedealt habe.

Monatsrückblick - Februar 2008

Es wird mal wieder Zeit meinen Pokerblog auf den neuesten Stand zu bringen.
Pünktlich am 01.02. habe ich meine 10-tägige Pokerpause beendet. Und was soll ich sagen, es hat sich offenbar gelohnt. Ich konnte am ersten Wochenende für meine Verhältnisse viel Poker spielen und endlich auch beim Cashgame Gewinn erzielen (ca. $20 an 3 Tagen). Die nächsten Tage fühlten sich eher an, wie Fahrstuhl fahren - rauf und runter. Wobei der Fahrstuhl tendenziell nach oben fuhr. Am 19. Februar Betrug das Plus fast $35, was für die Bankroll ein 6-Wochenhoch darstellt.
Zum Monatsende habe ich wieder leichte Verluste gemacht. Dennoch war es der erste Monat, in dem ich bei Tunieren und beim Cashgame im Plus abschließe.

Was gabe es sonst noch interessantes?
Ich hatte innerhalb von 24 Stunden 2mal Quads bekommen, jeweils mit einem Pocketpair als Starthand. Das waren mein 2. und 3. Vierling in meiner "Pokerkarriere".
Ich werde jetzt erstmal bei PacificPoker weniger spielen, um bei PartyPoker einen Bonus zu erspielen. Dazu mehr im nächsten Eintrag.
Über $1.000 habe ich in den ersten 3 Monaten auf Pokerblätter gesetzt.


Kommen wir zur Selbstkritik:
Mir fällt es mittlerweile leicht, mittelstarke Hände zu folden. Nach den Negativerlebnissen im Januar versuche ich solche Blätter gar nich erst zu spielen.
Weiterhin ist mir aufgefallen, dass ich zu beginn sehr solide spiele und in der Regel kleine Gewinne einfahre. Wenn ich allerdings einige gute Starthände unglücklich verliere, fängt mein Spiel an zu kippen. Ich würde nicht sagen, dass ich dann on tilt bin, aber in jedem Fall zu loose.
Leider spiele ich diesen Momenten wieder die mittelmäßigen Hände und calle zu hohe Wetten.

In meiner soliden Spielphase, liege ich häufig richtig, wenn ich meine Gegner auf eine Hand setze.
Ich merke mir von einzelnen Spielern deren Bet-verhalten und reagiere entsprechend. Da im NL10 Limit wenig geblufft wird, spiele ich den Pott häufig an, wenn durch gecheckt wird. Dadurch kann ich einige Pots zusätzlich gewinnen. Erfolgreich sind auch die Conti-Bets.
Da ich teilweise Probleme habe, 2 Tische gleichzeitig zu spielen, beginne ich nun immer erst einen Tisch zu spielen. Wenn ich mich wohl fühle und mich auf das jeweilige Spiel an diesem Tisch eingestellt habe, nehme ich einen 2 Tisch dazu.
Leider musste ich feststellen, dass gerade dann mein solides Spiel kippt.

Ich nehme mir vor, noch etwas geduldiger zu werden und mich nicht von meinem Spielstil abbringen zu lassen.

Statistik

CashGame:
Bankroll: $47,59
Gewinn: $24,39
Bankroll: $71,98
Details Cash

Tournaments:
Bankroll: $56,63
Gewinn: $7,02
Bankroll: $63,65
Details Tournaments